Veganer Brunch
Veganes Mitbring-Frühstück – vegan potluck
Jetzt auch in der Shala in Hattingen.
https://www.bringlist.de/event/01KHS11G031S0464EXJAMFS3VV
Was im Café Eden in Bochum mit so viel Herz und Gemeinschaft getragen wird, darf nun auch hier bei Sthira Sukha entstehen und weiterwachsen.
Ab sofort findet auch hier ein veganer Mitbring-Brunch statt, ungefähr im monatlichen Wechsel mit dem Eden.
Lokah Samastah Sukhino Bhavantu - lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu
Mögen alle Wesen der Welt in Glück und Harmonie miteinander sein.
Jede*r bringt eine kleine vegane Köstlichkeit mit, süß oder herzhaft. Und wir teilen nicht nur Essen, sondern Zeit, Gespräche, Ideen und Verbindung. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Miteinander. Lass uns einen Raum schaffen, in dem Community nicht nur ein Wort ist, sondern spürbar wird.
Ich kümmere mich um warme Getränke – Kaffee, Tee, vielleicht Kakao – sowie kaltes Wasser.
Damit wir es unkompliziert halten können, bring bitte dein eigenes Geschirr und Besteck mit. Ein paar Gläser und kleine Tassen sind vor Ort, aber nicht für alle.
Die Termine
Der März-Termin ist in Bochum im Café Eden, Herner Str. 13 am
🗓️Sonntag, 8. März, 11 Uhr. (Link zur Anmeldung folgt über Social Media)
Am internationalen Frauentag heißt es: erst Frühstück, dann Demo.
Der erste Termin hier in Hattingen ist am
🗓️ Sonntag, 26. April, 11 Uhr 🕚
Hier eintragen:
Warum vegan?
Der achtgliedrige Pfad des Yoga beginnt mit den Verhaltensregeln gegenüber der Mitwelt (5 Yamas, das erste Glied) und dem Umgang mit der eigenen Person (5 Niyamas, das zweite Glied). Yama heißt übersetzt auch Enthaltung und Selbstkontrolle, Niyama sind Einschränkungen. Hier findest du einige Beispiele, wie dieser Verhaltenskodex unweigerlich mit dem Veganismus verknüpft ist.
Das erste Yama „Ahimsā“ steht allem voran:
Nicht-Verletzen und Gewaltlosigkeit beziehen sich einerseits darauf keinem Wesen zu schaden, auch nicht sich selbst. Das Recht auf Unversehrtheit. Anderseits geht es darum, dass DU dich aktiv für den Schutz von hilflosen Wesen einsetzt und dich für sie stark machst. Mit allen Wesen soll so liebevoll, rücksichtsvoll und friedlich umgegangen werden, wie es möglich ist. Tiere fühlen genau so wie du, aber sie sprechen nicht deine Sprache und können sich nicht für sich selbst einsetzen. Gib ihnen deine Stimme für ihr Recht auf Unversehrtheit. Sei vegan.
Das dritte Yama „Asteya“ bedeutet „Nicht-Stehlen“ und wird oft auf Materielles reduziert, dabei hat es so viele Ebenen. Asteya bedeutet Schutz dessen, was anderen gehört. Zum einen geht es darum keine Dinge zu nehmen, die einem nicht zustehen. Asteya bezieht sich aber auch auf Ressourcen und Zeit – Zeit ist kostbar. Ebenso auf nicht Greifbares wie z.B. Aufmerksamkeit, Energie oder Ideen von anderen, an denen wir uns bereichern.
Doch es dreht sich nicht alles um den Menschen. Stiehl nichts von Tieren und der Natur. Nimm nur, was du unbedingt brauchst. Nimm Tieren nicht ihr Leben, ihre Freiheit, ihre Milch, ihre Eier, ihre Haut, ihren Körper! Sie sind nicht für uns bestimmt, weder für unseren Konsum noch für unsere Unterhaltung. Durch eine vegane Lebensweise üben wir Asteya, weil wir bewusst darauf verzichten, Tieren etwas wegzunehmen. Asteya schützt ihre Rechte und Freiheiten.
Beim zweiten und dritten Niyama „Santosha“ und „Tapas“ geht es darum, aktiv zu werden und sich an positiven Veränderungen zu beteiligen.
Santosha bedeutet Zufriedenheit, z.B. Dankbarkeit für die pflanzliche Fülle und Zufriedenheit ohne tierische Produkte. Alles so anzunehmen wie es ist, kann befreiend sein. Die Anspruchslosigkeit von der im Zusammenhang mit Santosha gesprochen wird, soll jedoch nicht zu Untätigkeit aufrufen. Vielmehr ist gemeint, dass man nicht unablässig nach neuen Wünschen streben sollte. Es ist gut ein Ziel zu verfolgen, aktiv an positiven Veränderungen mitzuwirken und Tieren wie auch Menschen zu helfen. Der Blickwinkel sollte dabei aber nicht sein, dass noch etwas fehlt, es etwas auszusetzen gibt und Zufriedenheit erst entstehen kann, wenn etwas verändert wird.
Tapas fordert danach ganz deutlich auf die Komfortzone zu verlassen, (schlechte) Angewohnheiten abzulegen und Veränderungen herbeizuführen. Loslassen zu üben und Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen befreit mich von Ver- bzw. Anhaftungen.
Lokah Samastah Sukhino Bhavantu
lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu
Mögen alle Wesen der Welt glücklich sein!
Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren!

